Die Härtsfeld-Museumsbahn

Eine längst verschwundene Bahn entsteht wieder neu.



Lok WN 12 und Triebwagen T33 in Heresheim

Aktuelles von der Härtsfeld-Museumsbahn

Tag der offenen Lokschuppentür 2022

Tag der offenen Lokschuppentür 2022

               

Härtsfeld-Museumsbahn Neresheim in Betrieb: Tag der offenen Lokschuppentür am Himmelfahrtstag, 26. Mai und an Pfingsten, 5. und 6. Juni



Der Stand im Mai 2022

Der Stand im Mai 2022

  • Schrankenanlage BÜ L2033
  • Überweg am Härtsfeldsee fertiggestellt
  • Neuer Belag  Bahnsteig Sägmühle
  • Aufräumen Schnittgut
50 Jahre Gastliches Härtsfeld auf der Schättere

50 Jahre Gastliches Härtsfeld auf der Schättere

Kurz vor dem Ende der alten Schättere wurde 1970 der Tourismusverband "Gastliches Härtsfeld" gegründet, nun feierte er gemeinsam mit der Streckenverlängerung an den Härtsfeldsee seinen runden Geburtstag coronabedingt verspätet nach.

Neue Folge über uns in der SWR Eisenbahn-Romantik

Neue Folge über uns in der SWR Eisenbahn-Romantik

Am 6. Mai wurde die neue Folge der Reihe Eisenbahn-Romantik über die Härtsfeld-Museumsbahn ausgestrahlt. Nun ist sie auch in der Mediathek verfügbar.

Saisonstart 2022

Saisonstart 2022

Härtsfeld-Museumsbahn pünktlich: Saisonstart am 1. Mai 2022

Der Stand im April 2022

Der Stand im April 2022

  • Arbeiten am Bahnsteig Iggenhausen.    
  • Gleis 1 im Bahnhof Neresheim wieder befahrbar.    
  • Austausch Schrankenböcke BÜ L2033.

Auf 1000 mm wird Unmögliches möglich.

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Die alte Härtsfeldbahn von Aalen über Neresheim bis Dillingen/Donau erschloss von 1901 bis zu ihrer Stilllegung 1972 das Härtsfeld auf der östlichen Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Sie beförderte nicht nur viele Güter und Arbeiter, sondern sie war auch eine beliebte Ausflugsbahn in einer wunderschönen Landschaft. Nach der Stilllegung der Schättere, wie die schmalspurige Bahn im Volksmund hieß, wurden die Gleisanlagen vollständig demontiert und die Fahrzeuge verschrottet, an andere Bahnen verkauft oder, wie zwei der Dampflokomotiven, als Denkmal bzw. als Spielgerät aufgestellt. Die Bahntrasse wurde teilweise zum Rad- und Wanderweg degradiert, abgetragen oder ist einfach zugewachsen. Damit war die Geschichte der Bahn eigentlich beendet.

"Unmöglich" war noch die mildeste Bemerkung zu diesem Plan.

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Aber dann geschah etwas, das es in der Eisenbahngeschichte bisher nicht gegeben hat. Im Jahr 1984 bildete sich ein 'Freundeskreis Schättere', aus dem ein Jahr später der Härtsfeld-Museumsbahn e.V. (HMB) hervorging. Im Laufe der Jahre wurden Originalfahrzeuge der früheren Bahn und einige baugleiche Fahrzeuge erworben, restauriert und auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände in Neresheim ausgestellt. Dazu wurden wieder Gleise und Weichen verlegt und im ehemaligen Bahnhofsgebäude ein Museum eingerichtet, in dem viele Exponate aus der Vergangenheit der Strecke zu sehen sind. Doch der ungewöhnlichste Plan war, ein Teilstück der Bahn wieder aufzubauen und die historischen Fahrzeuge wieder in Betrieb zu nehmen.

"Unmöglich" war noch die mildeste Bemerkung zu diesem Plan.

Nach langen Vorarbeiten und einem 5 Jahre andauernden Planfeststellungsverfahren erfolgte am 16. Mai 1996 der 1. Spatenstich zum Wiederaufbau des ersten, 3 km langen Teilstücks, welches dann am 20. Oktober 2001, zum einhundertsten Geburtstag der Bahn, offiziell in Betrieb genommen wurde. Das Unmögliche wurde möglich gemacht: Heute fahren an einigen Tagen im Jahr wieder Züge wie einst über das Härtsfeld. Doch dabei sollte es nicht bleiben! Ein zweites Teilstück von ca. 2,6 km bis zum Härtsfeldsee wurde in den Jahren 2007 - 2021 gebaut und wurde am 1.8.2021 offiziell in Betrieb genommen.

Und auch das ist noch nicht das Ende, wir haben vor, noch das dritte Teilstück bis nach Dischingen zu bauen, das alte Dischinger Bahnhofsgebäude ist ja schon seit Jahren in unserem Besitz. Und in Neresheim stehen noch einige Fahrzeuge, denen die HMBler wieder Leben einhauchen wollen.

Die Schättere dampft wieder.

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