Werkstatt-Telegramm
vom Juni 2021


TA 101:Der rote Bereich des Wagenkastens konnte nun endgültig fertig lackiert werden. Zudem wurden noch die Kupplungen, Steckdosen und einige andere Kleinigkeiten lackiert. Nachdem auch einige frisch bezogene Polstersitze wieder eingebaut wurden, ist der Wagen nun wieder einsatzbereit.

Rechts: der Vorsitzende legt persönlich Hand(schuhe) ans fast fertige Werk.
Unten: die erste Lackschicht ist aufgebracht
(beide Fotos: Ingo Adam)


              



              



Rw 322: In der Zwischenzeit konnte auch an Rw 322 die noch fehlende Zugstange angefertigt und eingebaut werden. Die Bremsanlage ist bis auf wenige Kleinigkeiten fertiggestellt.

Hier begutachtet Benjamin Rusche sein Werk, als der Wagen anlässlich der Arbeiten am 19.6. mal an die frische Luft durfte (Foto: Ingo Adam)
Lok 11: Am Samstag, 19. Juni wurde mit der Bearbeitung der drei Matritzen zur Herstellung der Vorder- und Rückwand für die Feuerbüchse begonnen. Das sind ca 140 und 160 mm starke Stahlplatten, ca. 800 kg bzw. eine Tonne schwer, die an den Kanten abgerundet werden müssen, damit später die ca. 12 mm starken Stahlplatten der Feuerbüchswände darüber gekümpelt werden können. Zum Kümpeln kommen wir später, jetzt gehts erstmal um die Rundungen: Radien zwischen 40 und 105 mm müssen aus dem Vollen herausgearbeitet werden. 

Hier rechts ein kleiner Eindruck von dieser schweißtreibenden Arbeit (Neresheim, 19.6., 33° im Schatten. Foto: Ingo Adam) 

Die beiden kleineren Matritzen konnten gerade noch auf unserer Fräsmaschine bearbeitet werden. Eine davon ist im wesentlichen fertig geformt, die andere muss konische Rundungen bekommen, das ist schwieriger. Die große Matritze jedoch musste zunächst mit dem Schneidbrenner und dann mit der Schleifmaschine bearbeitet werden. Letzteres dauert einfach, zerspanen Sie mal ca. 20 kg Stahl mit der Schruppscheibe! Bis wir diesen Brocken fertig stellen können werden wir noch einige Tage benötigen.

Das untere Bild zeigt die fast fertige Matritze für die Feuerbüchsrohrwand (Arbeit: Benjamin Rusche. Foto: Ingo Adam)

Zusätzlich wurde auch damit begonnen Leitungen für die vier Manometer anzufertigen und im Führerhaus einzubauen. In diesem Zuge wurde auch gleich die Dichtigkeit der Druckluftbremsanlage überprüft und ggfs. nachgearbeitet





              

Das Werkstatt -Team war aber auch in diesem Monat hauptsächlich damit beschäftigt die Gleisbauer tatkräftig zu unterstützen. Wieder wurden viele Stahlpfosten für die Signalschilder erstellt. Auch gab es ständig Reparaturen an den Gleisbau- und Mähgeräten.

Hier sind Mäharbeiten im Gang, nachdem der MULAG mehrfach repariert wurde. (Foto: Marco Weigel)